Berichte 2019

Schneeschuhtour durch das dunkle Herz des Allgäus


Dass wir Radler uns nicht nur auf zwei Rädern sondern auch auf Schneeschuhen wohl fühlen, ist inzwischen hinlänglich bekannt.

Heute entführte uns Rainer in das „dunkle Herz des Allgäus“, in die Adelegg. Die Menschen, die früher dort lebten waren bettelarm, bis heute gibt es dort keinen Handyempfang. Erst als die Glasmacher kamen, ging es den Bewohnern besser.

Los ging unsere Tour bei starkem Schneefall im Glasmacherdorf Schmidsfelden. Unterwegs versorgte uns Rainer immer wieder mit Geschichten rund um die Adelegg. Vorbei an tiefen Tobeln führte uns der Weg zum höchsten Punkt unserer Wanderung, auf den Wolfsberg. An dessen Gipfelkreuz bekamen wir von Hubert eine Runde Gipfelschnaps spendiert.

Vom Wolfsberg aus hatten wir einen herrlichen Blick über das Eschachthal und das Kürnachthal  die sich, wie es sich für diese mystische Gegend gehört, in Wolken und Nebel gehüllt präsentierten.

Durch die tief verschneiten einsamen Wälder des Ulmerthals stiegen wir hinab nach Blockwiesen. Inzwischen hatte der Wettergott ein Einsehen mit uns, der Himmel riss auf und wir kamen bei strahlendem Sonnenschein an unserem Ausgangspunkt Schmidsfelden an.

Nach einer gemütlichen Einkehr im Gasthof „Hirsch“ , bei der unser vierbeiniger Schneeschuhläufer Heinrich völlig erschöpft vom Fährtensuchen unter dem Tisch einschlief, wurden wir glücklich und zufrieden vom „Taxiunternehmen“ Stetter wieder direkt vor unseren Haustüren abgesetzt.

Vielen Dank für die schöne Tour an Rainer und an Familie Stetter.

Eure Uschi